-
sebastianweber34 posted an update 1 month, 2 weeks ago
Bevor Sie den ersten Nagel in die Wand schlagen, sollten Sie eine saubere Planung betreiben, denn bilder richtig aufhängen in einer Reihe beginnt nicht an der Wand, sondern auf dem Papier. Messen Sie zunächst die Breite der verfügbaren Wandfläche und die Maße jedes einzelnen Rahmens. Addieren Sie die Breiten aller Bilder und die geplanten Zwischenräume, die je nach Format zwischen fünf und zehn Zentimetern liegen sollten. Bei sehr großen Formaten wirken größere Abstände harmonischer, bei kleinen Grafiken eher engere. Teilen Sie anschließend die Gesamtbreite durch die Anzahl der Zwischenräume, also immer um eins mehr als die Zahl der Bilder. So erhalten Sie den gleichmäßigen Abstand. Ein häufiger Fehler ist, dass nur die Abstände zwischen den Rahmen gleich groß sind, nicht aber die Abstände vom ersten und letzten Bild zum Wandende. Wenn Sie die Reihe zentrieren möchten, achten Sie darauf, dass links und rechts gleich viel freie Fläche bleibt.
Hängen Sie die Bilder nicht nach Augenmaß, sondern arbeiten Sie mit einer Hilfslinie. Kleben Sie ein Malerkreppband horizontal an die Wand, das die spätere Unterkante der Rahmen markiert. https://schellenberg-wuerzburg.de/ sollte idealerweise auf Augenhöhe liegen, was einer Höhe von etwa 145 bis 155 Zentimetern von der Oberkante des Fußbodens entspricht, gemessen zur Bildmitte bei Einzelbildern. Für eine Reihe ist es meist ruhiger, wenn alle Unterkanten bündig abschließen. Prüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob das Band exakt waagerecht verläuft. Markieren Sie auf dem Band die Mittelpunkte der späteren Aufhänger. Beachten Sie dabei, dass Aufhänger und Draht selten mittig sitzen. Messen Sie deshalb an jedem Rahmen den Abstand von der Oberkante bis zum gespannten Draht oder bis zur Aufhängeöse und übertragen Sie diesen Wert nach unten. So vermeiden Sie schief hängende Bilder und unnötige Bohrlöcher.
Bei schweren Rahmen nutzen Sie Dübel und Schrauben, bei leichten Modellen genügen spezielle Haken. Bohren Sie stets mit einem Staubsauger oder einem gefalteten Papier unter dem Bohrer, um die Wand sauber zu halten. Setzen Sie die erste Schraube, hängen Sie das linke Bild ein und kontrollieren Sie die Höhe mit der Wasserwaage. Erst danach bohren Sie die weiteren Löcher, indem Sie den Abstand von der bereits hängenden Position abmessen. So korrigieren Sie kleine Ungenauigkeiten sofort, statt die ganze Reihe neu auszurichten. Wenn Sie bilder richtig aufhängen in einer Reihe, sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Bildmotive eine ruhige Abfolge ergeben, etwa gleiche Rahmenfarbe oder ein gemeinsames Thema. Zum Schluss ziehen Sie das Kreppband vorsichtig ab und prüfen, ob alle Rahmen fest sitzen. Mit dieser Methode erzielen Sie eine präzise, harmonische Anordnung, die auch nach Jahren noch überzeugt.
